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11.09.21

200 Tiere werden im Tierheim Verlorenwasser/Bad Belzig betreut. Was viele nicht wissen: Das Tierheim arbeitet ehrenamtlich. Der Verein Tierfreunde Berlin-Brandenburg e.V. betreibt das 40.000 qm große Gelände. Das Waldtierheim bietet allen tierischen Bewohnerinnen und Bewohnern ausreichend Platz und frische Luft.
Ich war begeistert von der Ruhe und Fürsorge der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die sich haupt- und ehrenamtlich um die Fellfreunde kümmern. Vielen Dank dafür! Mit einer Futterspende konnte ich nicht nur meinem flauschigen Freund gleich eine Freude machen.
11.09.21

Im Klinikum Ernst von Bergmann Bad Belzig wurde Rolf Mützenich und mir von der Klinikleitung vorgetragen, dass der bürokratische Aufwand für viele Patientinnen und Patienten so hoch sei, dass zum Teil mehr Zeit für das Ausfüllen der Berichtsbögen als für die Arbeit am Krankenbett zur Verfügung steht. Auch hier gilt, dass wir ins Gespräch kommen müssen. Denn eins ist klar: Pflegearbeit muss am Menschen und nicht auf dem Papier stattfinden.
04.09.21

Ohne gute Pflege und Gesundheitsversorgung ist alles nichts. Mit Hubertus Heil und Günter Baaske besuchte ich diese Woche die Kliniken Beelitz GmbH. Eine gute Gesundheitsversorgung mit fairen Arbeitsbedingungen auch im ländlichen Raum ist der Schlüssel zu gleichwertigen Lebensverhältnissen. Aus diesem Grund waren uns der Rundgang sowie der Austausch mit den Pflegerinnen und Pflegern, dem Pflegedirektor, dem medizinischen Personal sowie der Geschäftsführung besonders wichtig.
Mit über 1000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sind sie einer der größten Arbeitgeber in der Region und wächst weiter. Sie bieten zudem fast 200 Ausbildungsplätze pro Jahrgang an. In Zeiten des Fachkräftemangels ist dies Gold wert. Im Anschluss ging es auf den Spargelhof und Erlebnishof Klaistow, um über die Situation der Landwirtschaft, Regionalität, Saisonalität und gesunde Ernährung zu sprechen. An diesem Wochenende startet die Kürbiszeit! Die diesjährige Kürbis-Ausstellung unter dem Motto „Konzert der Kürbisse“ ist einen Besuch wert! Danke für den guten Austausch.
03.09.21

Wie ist die Situation in Handwerk und Landwirtschaft? Gemeinsam mit Dietmar Woidke besuchte ich Betriebe in Langenlipsdorf und Oehna. Bei der Firma SIK-Holz hießen wir am Mittwoch 12 neue Auszubildende willkommen, auf dass sie beim Bau der einzigartigen Spielplätze im Handwerk glücklich werden. Der Betrieb aus Langenlipsdorf ist mit über 200 Arbeitnehmern einer der größten der Region und weltweit gefragt.
Eine neue Halle wurde kürzlich mit einer Holzschnitzelheizung der Firma Geier ausgestattet. Timo Geier zeigte uns die beeindruckende Heizung. Wir überraschten ihn mit einer Flasche Klosterbruder und Blumen zum Firmenjubiläum – 70+1 Jahre bei einer Firma in 3. Generation müssen gefeiert werden. Das Handwerk lebt! Nun müssen wir gemeinsam gegen den Fachkräftemangel ankämpfen. Im Anschluss ging es zur Oehnaland Agrargesellschaft, um über die Zukunft der Landwirtschaft zu sprechen. Oehnaland beschäftigt zurzeit 13 Auszubildende und bringt sich aktiv ins Gemeindeleben ein. Die Leistung und harte Arbeit der Landwirte für uns alle muss wertgeschätzt werden. Die Bekämpfung des Klimawandels und der Ausbau erneuerbarer Energien muss eine Gemeinschaftsleistung mit der Landwirtschaft sein! Das wichtigste dabei: Ein gemeinsamer Fahrplan und Dialog! Mit dabei unsere Landratskandidatin Dietlind Biesterfeld, Karolin Geier und Erik Stohn.
28.08.21

Sabinchen on fire! hieß es heute für Günter Baaske und mich mit Vivien Stolze-Lange und Hans-Jörg Stolze, dem Sabinchenpaar Treuenbrietzen von 2018, auf dem Sabinchenfest in Treuenbrietzen. Zusammen mit der Feuerwehr feiert der Sabinchenverein ein rauschenden Fest.
Im Anschluss ging es zum Sommerfest nach Seddin. Dort wartete leckerer Kuchen, viele gute Gespräche und ein herzlicher Empfang des Ortsvorstehers Hartmut Schäfer auf Hugo und mich. Im Gepäck hatten wir einem Kasten Bier für die Kameraden der Feuerwehr. Gut Schlauch.
23.08.21

Stahl hat Zukunft! Wie Stahlproduktion von der Schrotthalle über das Stahlwerk bis zum Walzwerk betrieben wird, zeigte mir und Olaf Scholz heute RIVA Deutschland im Elektrostahlwerk bei uns in Brandenburg an der Havel. In heißer Umgebung zeigte uns Geschäftsführer Lorenzo Riva und Geschäftsführerin Katja Rex, wie Schrott als Rohstoff für die Stahlproduktion in den zwei Elektroöfen genutzt wird und Walzdraht geformt wird.
Frage und Antwort standen uns Gabriele Schiavone, der die Stahlproduktion verantwortet, sowie Walzwerkleiter Matthias Sommer. Besonders wichtig war für uns der Austausch mit Betriebsrat und Ausbildungskoordinator Ronny Heilscher. Auch hier ist Fachkräftegewinnung eine Herausforderung. Es gibt gute Kooperationen mit Schulen vor Ort und eine Übernahme nach Abschluss der Ausbildung. Entscheidend sind vor allem auch gute Tarifverträge und Arbeitsbedingungen. Danke für die tiefen, heißen und spannenden Einblicke in die schwere und wichtige Arbeit des Werkes in unserer Stahlarbeiterstadt!