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27.01.2026

Am 27. Januar 1945 wurde das Konzentrationslager Auschwitz von sowjetischen Soldaten befreit. Jedes Jahr erinnern wir daran, wie wichtig es ist, das Unvorstellbare niemals zu vergessen und uns entschieden gegen Antisemitismus, Rassismus und Hass zu stellen.
Der brutale Terrorangriff der Hamas auf Israel sowie das Attentat von Bondi Beach haben mich erschüttert. Auch in Deutschland kommt es vermehrt zu antisemitischen Straftaten und Übergriffen. Antisemitismus hat keinen Platz in unserem Land.
Unsere historische Verantwortung verpflichtet uns, entschieden Haltung zu zeigen und konsequent zu handeln. Unser Rechtsstaat steht in der Pflicht, jüdisches Leben sichtbar zu schützen und jüdische Einrichtungen wirksam zu sichern. Wo Menschen ausgegrenzt, bedroht oder entwürdigt werden, ziehen wir klare Grenzen. Respekt, Solidarität und Menschlichkeit sind unverrückbare Grundpfeiler unseres Zusammenlebens.
Wir erinnern an die Millionen Opfer: Jüdinnen und Juden, Sinti und Roma, Homosexuelle, kranke Menschen, Menschen mit Behinderung, Kriegsgefangene, Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeiter, politische Gefangene – alle, die von einer mörderischen Ideologie als „lebensunwert“ erklärt wurden. Zu den Verfolgten gehörten auch mein Großonkel, der Komponist Hans Heller, sowie meine Großtante Ingrid mit ihrem Sohn Peter. Sie konnten 1933 nach Paris und später in die USA fliehen – während der größte Teil von Hans Familie später in Auschwitz ermordet wurde.
Im Deutschen Bundestag gedenken wir am Mittwoch Opfer des Nationalsozialismus. Als Gedenkrednerin spricht in diesem Jahr die polnisch-US-amerikanische Therapeutin und Sozialarbeiterin Tova Friedman. Die 1938 in Gdingen nahe Danzig geborene Jüdin überlebte als Kind das deutsche Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau. Sie ist eine der wenigen noch lebenden Zeitzeuginnen des nationalsozialistischen Rassenwahns und Vernichtungswerks. Gemeinsam mit ihrem Enkel Aron hält sie auf TikTok die Erinnerung an die Shoah für junge Menschen lebendig.
Das Bekenntnis, aus der Geschichte zu lernen, ist keine leere Phrase: Nie wieder ist jetzt.
15.01.2026

Schon gewusst? Jedes Jahr gehen durch Schlupflöcher 5-10 Mrd. EUR Erbschaftssteuer verloren!
Geld, das z.B. dringend für Schulen und Kitas gebraucht wird. Da haben wir was!
Unser Konzept: Fair Erben steht für eine gerechte Erbschaftsteuer.
1. Ein Lebensfreibetrag für alle: Freigrenze von 400.000 auf 1 Million Euro anheben. Gerade für die kleinen und mittleren Erbschaften in Ostdeutschland ist das eine Entlastung – und das Elternhaus bleibt sicher. Wenn man darin wohnen bleibt, sind für die Immobilie zusätzlich 1 Million Euro steuerfrei.
2. Mittelstand stärken: Damit kleine Handwerkes- und Familienbetriebe und mittlere Unternehmen ohne Belastung von der nächsten Generation weitergeführt werden können, gibt es eine Freigrenze von 5 Millionen Euro. Wo die Erbschaft höher ist, kann bis zu 20 Jahre gestundet werden, um Betriebe und Arbeitsplätze zu schützen.
3. Sehr große Vermögen investieren fair in Bildung: Wir schaffen Steuerprivilegien und Schlupflöcher ab, denn bisher mussten Erbschaften ab 26 Millionen Euro oft gar keine Abgaben zahlen. Die neuen Mehreinnahmen fließen direkt in Bildung: in Kitas und Schulen, Ausbildung und Hochschulen.
Wir machen Erben einfach, transparent und ohne Tricks. Für Aufstieg durch Leistung und mehr Chancengleichheit.
13.01.2026

Politik beginnt mit Engagement vor Ort.
Heute hatte ich Besuch von Emilia Wallbaum aus meiner Region Potsdam-Mittelmark.
Sie ist Studentin im TOP-Kurses der AHA Akademie – dem Training für ehrenamtlich engagierte junge Menschen aus der Landwirtschaft und dem ländlichen Raum.
Wir haben darüber gesprochen, wie politische Entscheidungen in Berlin entstehen, wie die Interessen des ländlichen Raums besser in die Bundespolitik eingebunden werden können und warum Versorgungssicherheit und Ernährungsnotfallvorsorge zentrale Zukunftsfragen sind.
Und mein Gast hatte ein ganz besonderes Geschenk im Gepäck: eine handgefertigte Schale aus dem Töpferort Görzke.
Ein echtes Stück Heimat aus Brandenburg.
Großen Dank dafür, für das Engagement und den frischen Blick aus der Praxis. Genau so sieht Politik im Dialog aus.
09.01.2026

Wir fordern ein Bleiberecht für zugewanderte Menschen, die in Deutschland arbeiten oder eine Ausbildung machen. Denn klar ist: Deutschlands Wirtschaft braucht Zuwanderung. Der Fachkräftemangel stellt schon jetzt viele Unternehmen vor enorme Herausforderungen, vom Handwerk bis zum Hotel- und Gaststättengewerbe.
Qualifizierte Einwanderung stärkt nicht nur unsere Wirtschaft, sondern auch unsere sozialen Sicherungssysteme. Wenn jemand hier arbeitet, Teil unserer Gesellschaft ist und vielleicht sogar von einem deutschen Betrieb ausgebildet wurde, dann soll diese Person auch bleiben können. Denn das ist für alle wahnsinnig frustrierend, wenn Menschen abgeschoben werden. Dafür gibt es auch in der Bevölkerung kein Verständnis.
Für unseren Vorschlag wollen wir auch die Union gewinnen. Denn genau das ist es, was die deutsche Wirtschaft von uns fordert.
09.01.2026

Die Kraft von Zusammenhalt ist überall spürbar – in der Familie, bei der Pflege von Angehörigen oder im Ehrenamt. Jeden Tag erleben wir, welchen Unterschied es macht, wenn Menschen füreinander einstehen.
Gleichzeitig wird unser gesellschaftlicher Zusammenhalt immer stärker herausgefordert – von innen wie von außen. Doch wir haben als Gesellschaft schon so viel gemeinsam erreicht. Gerade jetzt dürfen wir uns nicht auseinanderdividieren lassen.
In der SPD-Bundestagsfraktion sind wir überzeugt: Nur zusammen können wir die großen Herausforderungen unserer Zeit meistern – für ein solidarisches, gerechtes und starkes Miteinander. Das haben wir heute bei unserer Fraktionsklausur beschlossen.
08.01.2026

Mit unserer Klausurtagung in der SPD-Bundestagsfraktion richten wir den Blick nach vorn und stecken die Ziele für 2026 ab. Ein Thema steht dabei ganz klar im Mittelpunkt: Zusammenhalt.
Denn nur gemeinsam sind wir stark: in der Fraktion, in der Koalition und in unserer Gesellschaft. Gerade in herausfordernden Zeiten zeigt sich, wie wichtig Solidarität, gegenseitiges Vertrauen und Verlässlichkeit sind.